Fernwanderweg GR1 Santa Maria auf den Azoren: Ein umfassender Guide

Fernwanderweg GR1 Santa Maria auf den Azoren: Ein umfassender Guide

Die GR01 ist eine malerische Fernwanderung auf der kleinen Azoreninsel Santa Maria, einer der neun Inseln der Azoren, Portugal. Die Route auf der ältesten der Azoren-Inseln führt durch eindrückliche Landschaften, historische Dörfer, vorbei an Wasserfällen und entlang der Küste mit atemberaubenden Ausblicken auf den Atlantik. In diesem Guide werde ich die Planung, Kosten, Packliste, die beste Jahreszeit für die Wanderung, die Dauer und die einzelnen Etappen der Wanderung beschreiben. Du wirst auch Informationen über die Übernachtungen in den von „Ilha a Pé“ bereitgestellten Hütten finden. Diese liebevoll renovierten, ehemaligen Schäferhütten verleihen der Wanderung etwas ganz Besonderes und stellten für uns das absolute Highlight der Tour dar!

Eckdaten

  • Auf- und Abstieg: 2526 Meter Höhenunterschied
  • Gesamtstrecke: 78 km
  • Gesamtdauer: 24 Stunden Gehzeit
  • Anzahl Wandertage: 5

Santa Maria

Obwohl Santa Maria winzig ist – mit dem Auto benötigt man nie länger als vierzig Minuten, um überall hinzugelangen – vermittelt die Insel ein Gefühl der Vollständigkeit. Auf weniger als hundert Quadratkilometern erstreckt sich eine eigene kleine Welt mit Küsten und Flüssen, Wäldern und Wiesen. Im Norden erhebt sich ein raues Kap, im Süden gibt es Sandstrände. Der Osten ist geprägt von steilen Terrassen, während im Westen eine karge Steppe dominiert. Dazwischen finden sich ein immergrüner Berggipfel, Höhlen, Wasserfälle und eine rote Wüste.

In den letzten Jahren sind die Azoren zu einem beliebten Reiseziel geworden und genießen in Europa einen ausgezeichneten Ruf. Das Azorenhoch sorgt regelmäßig dafür, dass wir zu Hause tagelang blauen Himmel haben. Und obwohl das Wetter auf den Azoren oft wild und abwechslungsreich ist, dauern die Schlechtwetterphasen hier nie lange an.

Die meisten Touristen bleiben auf der Hauptinsel São Miguel, nur drei Prozent besuchen Santa Maria. Das passt den Inselbewohnern gut: „Wir brauchen nicht viele Touristen“, sagt Ioannis Rousseau, „aber den Leuten, die wirklich Interesse haben, zeigen wir gerne die Schönheit unserer Insel.“

Vor zwei Jahren begannen Freunde von Ioannis, aus Leidenschaft die Pfade auf der Insel zu einem 81 Kilometer langen Weitwanderweg zusammenzuführen und zu markieren. 2015 wurde die Grande Rota eröffnet, doch in der ersten Saison wanderte niemand die gesamte Strecke. Unterwegs gibt es kaum Unterkünfte, und wildes Campen ist verboten. Einige Wanderer übernachteten in Vila do Porto und ließen sich täglich mit dem Taxi zu den Etappenstarts und -zielen bringen. „Aber das ist ja nicht das, was man sucht“, sagt Ioannis, selbst ein begeisterter Wanderer. Deshalb wurden Rita und er aktiv. Auf der Insel, die etwa 5.500 Einwohner hat, gab es nur begrenzte Übernachtungsmöglichkeiten. Deshalb war es vor der Renovierung der steinernen Hütten nicht möglich, die Insel vollständig zu Fuß zu umrunden. Dank der privaten Initiative von Ioannis und Rita, die die
Hütten gekauft, renoviert und nun betreiben, ist dieses Wanderabenteuer jetzt jedoch auch ohne wildes Campen machbar!

Das Ehepaar erwarb vier alte Steinscheunen entlang der Strecke und renovierte sie in Handarbeit. Von außen sehen sie noch immer wie Schäferhütten aus, aber innen sind sie mit Akazienholzmöbeln, handgefertigtem Keramikgeschirr, Solarduschen und Komposttoiletten ausgestattet. Wer bei Ioannis den Schlüssel abholt, der alle vier Hütten öffnet, kann nun die gesamte Insel zu Fuß umrunden.

An- und Abreise

Die Anreise nach Santa Maria erfolgt in der Regel über Flugverbindungen vom portugiesischen Festland oder von anderen Azoren-Inseln. Der Flughafen auf Santa Maria befindet sich in der Nähe der Hauptstadt Vila do Porto. Wir waren im April 2024 unterwegs und es gab 2 Flüge täglich nach Santa Maria. Wir haben den Abendflug genommen und dann vom Flughafen noch 10 Minuten mit dem Taxi zur Unterkunft gefahren. Für den Rückflug haben wir auch den Abendflug genommen, so dass wir tagsüber noch den letzten Wandertag einplanen konnten. Der Flug dauert knapp 15 Minuten und ist ein absolutes Erlebnis. Die Propellermaschine befindet sich nach dem Start nur wenige Minuten in der Luft bevor sie zur Landung ansetzt. Bei der Landung (links sitzen!) hat man einen tollen Blick auf die Insel Santa Maria, die man in den nächsten Tagen umrunden wird. Zudem gibt es in der Hochsaison eine Fähre, die 4x/Woche übersetzt und 3 Stunden benötigt.

Beste Jahreszeit

Die beste Zeit für die GR1-Wanderung auf Santa Maria ist von April bis Oktober. In diesen Monaten sind die Wetterbedingungen am stabilsten, mit milden Temperaturen und geringeren Niederschlägen. Die Tagestemperaturen liegen in der Regel zwischen 20 und 25 Grad Celsius, was ideales Wanderwetter darstellt. Ausserhalb dieser Monate ist auch keine Hüttenbuchung möglich und die Organisation von Unterkünfte ohne die Hütten von Ilha a Pé ist so gut wie unmöglich (ausser man übernachtet in Vila do Porto und lässt sich mit dem Taxi zur jeweiligen Etappe chauffieren, was allerdings der Fernwanderungen ihren Charme nimmt).

Übernachtung

Wir haben die Unterkünfte bei „Ilha a Pé“ gebucht, die vier wunderschöne Steinhütten entlang des Wanderweges zur Verfügung stellen. Diese Hütten bieten grundlegenden Komfort und sind strategisch an den Endpunkten der täglichen Etappen platziert. Die Hütten waren für uns das absolute Highlight der Wanderung. Ohne diese wäre das Erlebnis für meine Familie ein ganz anderes gewesen. Die Hütten sind einfach, aber stylisch eingerichtet und erinnern ein wenig an einen luxuriösen Campingurlaub. Der Abwasch wird draussen unter freiem Himmel erledigt und Strom und Warmwasser werden mit Solarzellen erzeugt. Die Hütten besitzen einen USB-Adapter zum Aufladen von Handys, eine geruchsneutrale Trockentoilette, Trinkwasser und den Luxus einer Warmwasserdusche. Neben der Grundausstattung mit Tellern und Besteck gibt es einen starken Gaskocher, mit welchem das gelieferte Essen oder auch heisses Wasser für einen Tee/Kaffee erhitzt werden kann. Ein Holzkamin steht bei kalten Temperaturen zur Verfügung.

Die Hütten stehen an den unglaublichsten Orten und drei der vier Hütten haben einen uneingeschränkten Meerblick, der das Gefühl vermittelt, ganz alleine auf der Insel zu sein. Wir haben uns unglaublich in diese Hütten verliebt und hatten eine einzigartige Wanderung, die wir so bisher noch nie erlebt haben.

Die Hütten beherbergen 6 Personen und wir haben sie als Privathütte für uns als Familie gebucht. Ich würde dort auch nicht mit 2 anderen (unbekannten) Mitwanderern schlafen wollen, da es zu sechst doch eher eng  in den Hütten wird und es auch eine sehr intime Atmosphäre in den Hütten herrscht. Zudem würde man alle 4 Nächte mit den gleichen Mitbewohnern übernachten und muss sich mit denen dann auch gut verstehen. Von daher würde ich empfehlen, den kleinen Aufpreis zu bezahlen, um als Familie/Gruppe die Hütten für sich alleine zu haben. 

Für die Hütten bekommen wir einen Schlüssel, der alle Schlösser öffnet und am letzten Tag in der letzten Hütte in einen Türschlitz eingeworfen wird. Zudem erhalten wir eine Wanderkarte mit Angaben über geöffnete Supermärkte, Restaurants und Wasserstellen und unzählige Tipps für die nächsten 5 Tage.

Verpflegung

Ilha a Pé bietet ihren Gästen Halbpension an, so dass man beim Erreichen der Hütte bereits einen Topf mit vorgekochtem Essen und eine Kühltasche mit den Zutaten fürs Frühstück vorfand. Im Vorfeld konnten wir angeben, was wir nicht mögen, so dass auch Vegetarier und Veganer auf dieser Wanderung glücklich werden. Wir haben uns jedes Mal gefreut, wenn wir den Deckel vom Topf hoben und auch das Frühstück vom nächsten Tag inspizierten. Das Highlight war ein noch warmer Schokokuchen, der uns in der letzten Hütte erwartete. Von den gelieferten Abendessen haben uns zwei sehr gut geschmeckt, die anderen beiden leider gar nicht (sahen auch nicht appetitlich aus). Unser jüngster Sohn hat dann bereits unterwegs nach Alternativen gesucht oder bereits Teile seines Frühstücks gegessen. Wer also etwas heikle Esser dabei hat, sollte eventuell über Alternative nachdenken oder zusätzliches Essen dabei haben. Unser kulinarisches Highlight war neben dem Schokokuchen dann der riesige Supermarkt am Ende der Wanderung, wo wir erstmal so richtig zugeschlagen haben!

Unterwegs kommt man an zwei kleinen Supermärkten vorbei und auch an Restaurants. So konnten wir uns immer gut verpflegen und in den Restaurants auch gleich noch unsere Handys aufladen.

Trinkwasser

Das Wasser auf den Hütten ist trinkbar. Unterwegs waren Trinkwasserquellen auf der Wanderkarte eingezeichnet, aber wir haben diese nicht immer gefunden. So haben wir in den beiden Restaurants Wasser auffüllen können und in den Hütten. Von daher empfehle ich, 1,5 l Wasser dabei zu haben, um von den Wasserquellen unterwegs unabhängig zu sein.

Eignet sich der GR01 für Kinder?

Da der Weg technisch ziemlich unkompliziert ist, eignet sich die Wanderung durchaus für Kinder. Ich würde die Wanderung aber erst ab dem Teenager-Alter empfehlen, da es doch immer wieder Abschnitte hat, die eher monoton sind und einen Durchhaltewillen benötigen. Dies könnte jüngere Kinder abschrecken. Die Übernachtung in den Hütten ist wohl für jedes Kind ein Abenteuer und wird ihnen noch lange in Erinnerung bleiben! Wer mit jüngeren Kindern unterwegs ist, kann auch den Gepäcktransport dazubuchen, damit die Kinder weniger Gewicht auf dem Rücken haben und die Wanderung dadurch viel einfacher für sie werden wird.

Wegmarkierung

Die GR1 auf Santa Maria ist sehr gut markiert, um Wanderern die Navigation zu erleichtern. Hier sind einige Details zur Wegmarkierung:

  • Markierungen: Die Strecke ist mit weißen und roten Farbsymbolen markiert, die an Bäumen, Felsen und Schildern angebracht sind. Diese Markierungen sind standardisiert und leicht zu erkennen.
  • Wegweiser: An wichtigen Kreuzungen und Abzweigungen findest du Wegweiser, die die Richtung zum nächsten Ziel anzeigen. Zudem gibt es alle 500 Meter einen kleinen Pfosten mit einer Zahl drauf. Die Wanderung startet mit der 1 und endet mit der 142. So weisst du stets, wie weit du bereits gelaufen bist und auch bei welchem Pfosten die Hütte auf dich wartet!
  • Karten und Beschilderung: Zusätzlich zu den Markierungen kannst du mir der Wanderkarte von Ilha a Pe gut navigieren. Es ist auch unbedingt empfehlenswert, im Voraus digitale Karten auf deinem Smartphone zu speichern. Ich benutze hier die kostenlose Version von Outdooractive und habe mir den gpx-Track heruntergeladen. Dann muss man auf jeden Kartenabschnitt noch reinzoomen, damit die Karte aufs Gerät geladen wird und offline verfügbar ist.
  • Navigation: Trotz guter Markierungen solltest du dich nicht allein darauf verlassen. Immer wieder haben wir uns an der Papierkarte und auch dem gpx-Track orientiert, wenn Wegabzweigungen nicht sofort ersichtlich waren oder manchmal auch fehlten.

Schwierigkeit & Wegbeschaffenheit

Schwierigkeitsgrad: Die GR1 auf Santa Maria wird als mittelschwer eingestuft. Die Etappen sind für Wanderer mit durchschnittlicher Fitness gut zu bewältigen, jedoch gibt es einige Abschnitte, die etwas anspruchsvoller sind:

  • Anstiege und Abstiege: Einige Etappen beinhalten moderate Anstiege und Abstiege, die eine gewisse Kondition erfordern.
  • Länge der Etappen: Die täglichen Distanzen  sind sehr gut machbar, können jedoch für weniger erfahrene Wanderer anstrengend sein.
  • Technische Herausforderungen: Es gibt keine technischen Abschnitte, eine kurze Passage (Tag 2) erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit.

Wegbeschaffenheit: Die Wege der GR1 bieten eine abwechslungsreiche Beschaffenheit, die das Wandern interessant und herausfordernd gestaltet:

  • Naturpfade: Ein Großteil der Strecke verläuft über Naturpfade, die durch Wälder, Wiesen und entlang der Küste führen. Diese Pfade können bei Nässe rutschig und vor allem sehr schlammig sein. Dies war für uns der Grund, unsere knöchelhohen Wanderschuhe mitzunehmen.
  • Schotterwege: Einige Abschnitte führen über breite Schotterwege, die leicht zu begehen sind.
  • Strassen: Gelegentlich führt der Wanderweg entlang wenig befahrener betonierter Strassen, teilweise über mehrere Kilometer. Dies ist notwendig, damit der Wanderweg einmal die Insel umrunden kann.
  • Steinige Abschnitte: Es gibt einige wenige Passagen mit steinigem Untergrund, wo Vorsicht geboten ist, um nicht zu stolpern oder umzuknicken.
  • Treppen: Immer wieder gibt es lange Treppenabschnitte, wenn man im Weinberg hinabsteigt oder auch wieder hinauf. Die Treppen sind toll angelegt, mit hohen Stufen und ein echtes Konditionstraining. 

Mit oder ohne Gepäcktransport?

Ilha a Pé bietet einen kostenpflichtigen Gepäcktransportservice an. Wir haben diesen Service jedoch nicht in Anspruch genommen, da wir alles Notwendige in unseren Rucksäcken getragen haben. Jeden Nachmittag, nachdem wir in der Hütte angekommen waren, haben wir unsere T-Shirts, Socken und Unterhosen gewaschen und sie abends in der Sonne zum Trocknen aufgehängt. Da wir keine Lebensmittel mitnehmen mussten, wog unser Rucksack etwa 5 kg.

Welche Schuhe?

Wir hatten für die Wanderung unsere knöchelhohen Wanderschuhe und auch Trailrunning/Joggingschuhe mitgenommen. So wollten wir vor Ort in Abhängigkeit vom Wetter entscheiden, welche Schuhe wir mitnehmen und die anderen Schuhe bei unserem Gepäck deponieren. Da die Wettervorhersage für die nächsten 5 Tage trockenes Wetter vorhersagte, entschieden wir uns für die Joggingschuhe (unser ältester Sohn lief sogar mit Barfussschuhen). Dies war auf jeden Fall die richtige Entscheidung, da Wanderschuhe komplett überdimensioniert gewesen wären. Der Weg verläuft häufig auf Strassen, einfachen Pfaden oder Schotterwegen. Bei den bergigen Abschnitten sind Joggingschuhe meiner Meinung nach ausreichend. Anders sieht es jedoch bei nassen Verhältnissen aus, da man hier häufig durch Schlamm waten muss und dann Wanderschuhe sicherlich das geeignetere Schuhwerk sind.

Kosten

Die Gesamtkosten der 5-Tages-Wanderung setzen sich folgendermassen zusammen: 

  • Unterkunft (4 Nächte in den Hütten von Ilha a Pe mit Einzelbelegung der Hütten, Halbpension, Barzahlung, ohne Gepäcktransfer, eigener Schlafsack): 930 Euro
  • 2 Doppelzimmer in der Jugendherberge Vila do Porto: 105 Euro
  • Flug für 4 Personen von Sao Miguel nach Santa Maria und zurück: 325 Euro
  • Einkäufe im Supermarkt: 60 Euro  

Das ergibt eine Gesamtsumme knapp 1400 Euro für 4 Personen. Nicht einberechnet sind die Flugkosten nach Sao Miguel.

Packliste

Folgende Packliste empfehle ich dir für den GR01 Santa Maria:

  • 24 l (Tages-) Rucksack  inklusive Regenschutz
  • Regenschirm (190g) – bei Starkregen
  • Knöchelhohe Wanderschuhe oder Trekkingschuhe
  • 1 x Hausschuhe (die weissen von den Wellness-Hotels sind super und extrem leicht)
  • Regenjacke und -hose
  • 1 lange Wanderhose
  • 1 kurze Hose
  • Kurz-Arm-T-Shirts
  • 1 Lang-Arm-T-Shirt
  • 1 Fleece
  • 1x Buff/Tuch/Basecap,  1 Sonnenbrille
  • Wandersocken
  • Unterwäsche
  • 1x dünne Handschuhe und Mütze (je nach Wettervorhersage)
  • Schlafsack (im April waren wir mit einem Sommerschlafsack bis 10 Grad unterwegs)
  • Thermounterwäsche (ideal bei kälteren Temperaturen nachts)
  • Erste-Hilfe-Set und Pflaster
  • Sonnencreme, Zahnpasta, Zahnbürste, Hygieneartikel, Duschgel (eignet sich auch zum Wäschewaschen)
  • 1,5 l Wasserflasche (Wasser kann unterwegs nicht immer aufgefüllt werden)
  • Snacks
  • Handy, ggf. Kopfhörer, Ladegerät & Powerbank
  • Bargeld & Ausweise
  • 1 Wanderführer (z.B. Rother Wanderführer Azoren)
Wir hatten keine Wanderstöcke dabei (dürfen nicht ins Handgepäck). Man kann diese bei Ilha a Pé ausleihen. Wir hätten sie aber auch nicht gebraucht. Zudem hatten wir keine Stirmlampe dabei, da es in den Hütten Licht gibt.

Etappe 1: Vila do Porto – Malbusca

mittel |  4:15 h | 11 km | ↑ 486 Hm ↓ 291 Hm
 

Die erste Etappe beginnt in Vila do Porto und führt Sie entlang der Küste nach Praia Formosa. Sie wandern durch historische Dörfer und haben immer wieder atemberaubende Ausblicke auf den Atlantik. Der Weg ist gut markiert und bietet eine angenehme Einführung in die Wanderung. Bereits die Lage der ersten Hütte ist umwerfend und wir erleben den ersten unglaublichen Sonnenuntergang der Tour.

Etappe 2: Malbusca – Lapa

mittel |  4:40 h | 12.7 km | ↑ 677 Hm ↓ 664 Hm
 

Diese Etappe führt entlang der Küste und durch die Weinberge der Insel. Die Landschaft wechselt zwischen üppiger Vegetation und offenen Feldern. Ein Highlight ist der Strand von Maia, wo du eine Pause einlegen und das Meer genießen kannst. Danach führt der Weg entlang eines Wasserfalls mit umwerfendem Ausblick auf die Küstenlandschaft.

 

Etappe 3: Lapa – Norte

mittel |  5 h | 15.3 km | ↑ 595 Hm ↓ 625 Hm
 

Diese Etappe ist landschaftlich besonders abwechslungsreich. Du durchquerst Wälder, passierst Wasserfälle und wanderst durch charmante Dörfer.

Etappe 4: Norte – Baia do Raposo

mittel |  6 h | 19.6 km | ↑ 573 Hm ↓ 541 Hm

Diese Etappe führt durch das Herz der Insel. Die Wanderung bietet spektakuläre Ausblicke auf die Küste und die grünen Hügel der Insel. São Lourenço ist bekannt für seine schöne Bucht, die von Weinbergen und traditionellen Häusern umgeben ist.
 

Etappe 5: Baia do Raposo – Vila do Porto

einfach |  4:45 h | 17.2 km | ↑ 216 Hm ↓ 308 Hm
 

Die letzte Etappe führt zurück nach Vila do Porto. Sie wandern durch verschiedene Landschaftstypen und können die Wanderung in der historischen Hauptstadt der Insel abschließen. Leider führt der Weg die letzten 2 Stunden auf einer langweiligen Strasse am Flughafen entlang – ein nüchternder Abschluss dieser Fernwanderung.

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