Wanderung Trolltunga: Mit Teenagern auf Norwegens berühmteste Felszunge
Silvie Kommentare 0 Kommentare
T2
915m
915m
05:30
May-Nov
20.2km
Die Trolltunga gehört zu den bekanntesten Wanderzielen Norwegens. Der Felsvorsprung ragt rund 700 Meter über dem türkisfarbenen Ringedalsvatnet-See und bietet ein unvergleichliches Panorama. Die Anzahl der jährlichen Besuchern liegt seit mehreren Jahren bei über 80.000 Wanderer. Mit der richtigen Planung ist sie auch für Familien und Jugendliche machbar. Wir sind die Tour im Sommer mit unseren 15- und 18-jährigen Söhnen gegangen und berichten von Strecke, Wegbeschaffenheit, Organisation, Landschaft, Flora, Sicherheit und persönlichen Eindrücke.
Daten und Fakten zur Tour
-
Startpunkt: Parkplatz P3 Mågelitopp (ca. 950 m ü. M.)
-
Ziel: Trolltunga (1.180 m ü. M.)
-
Distanz: ca. 20 km hin und zurück
-
Höhenmeter: rund 800 m im Auf- und Abstieg
-
Dauer: 5,5–7 Stunden
-
Schwierigkeit: mittelschwere Wanderung, T2–T3
-
Beste Zeit: Mitte Juni bis Mitte September
Anfahrt Trolltunga: Parkplatz P3 Mågelitopp als strategischer Startpunkt
Die Trolltunga ist über drei offizielle Parkplätze erreichbar:
-
P1 Tyssedal: etwa 14 km vom Start entfernt, Shuttlebus notwendig
-
P2 Skjeggedal: direkt am Talende, begrenzte Kapazität
-
P3 Mågelitopp: oberhalb der Serpentinenstraße, nur mit Online-Reservierung
Von Odda führt eine schmale Straße durch das Tal nach Skjeggedal. Ab hier beginnt die kostenpflichtige Privatstraße hinauf nach Mågelitopp. Die Auffahrt ist kurvig und steil, die Zahl der Parkplätze stark begrenzt. Eine Online-Reservierung ist zwingend erforderlich. P3 liegt bereits auf fast 1.000 Metern Höhe. Damit entfällt der mühsame Einstieg von Skjeggedal, der viele Hundert Höhenmeter zusätzlich bedeutet.
Wir hatten P3 mehrere Monate im Voraus gebucht. Kosten: ca. 600 NOK Gebühr pro Tag plus 200 NOK Maut (Stand 2025, etwa 70 Euro). Vorteil: Start direkt am oberen Ende, keine Shuttle-Wartezeiten, 4 km und 400 Höhenmeter gespart. Gerade in der Hochsaison spart dies viel Zeit und Nerven. Da man die 800 NOK pro Auto zahlt, relativiert sich der anfänglich hoch erscheinende Preis, da es dann pro Person weniger als 20 Euro sind.
Wenn du dir die Preise für den Shuttlebus ab P2 anschaust (1000 NOK für 4 Personen hin und zurück) und dann noch 500 NOK für den P2 Parkplatz, verstehst du schnell, warum sich eine P3-Parkplatz-Buchung lange im Voraus bei einem vollbesetzten Auto wirklich lohnt. Achtung: Dein Auto darf maximal 2m hoch und 5,20m lang sein – mit einem Wohnwagen kommst du nur bis zu P1 und musst von dort den Shuttle nehmen. Wir haben einen VW-Bus mit 1,95m Höhe, mit welchem wir problemlos zu P3 hochgekommen sind. Beim Hochfahren kommen dir die regelmässig verkehrenden Shuttlebusse entgegen. Es hat jedoch immer genügend Platz zum Ausweichen!
Erste Kilometer: Hochmoor und Holzstege
Vom Parkplatz P3 führt der Pfad sofort hinaus ins offene Gelände. Wald gibt es hier oben nicht mehr, stattdessen dominieren Felsplatten, kleine Seen und Moorflächen. Der Weg ist mit roten T’s markiert, an manchen Stellen erleichtern Holzbohlen das Überqueren nasser Passagen.
Die trockenen Bedingungen machen den Auftakt angenehm. Steine und Bretter sind griffig, nirgends müssen wir ausweichen. Wir bewegen uns gleichmäßig durch die offene Fjelllandschaft. Kleine Wasserläufe sorgen für Abwechslung, ansonsten prägt eine Mischung aus grauem Gestein, Moosen und Flechten das Bild. Nach einem flachen Start gibt es immer wieder kurze, steile Anstiege, die uns bereits früh am Morgen zum Schwitzen bringen. Es folgt eine Treppe mit unzähligen Treppenstufen und Steinen, die überwunden werden müssen. Bei Regen bestimmt eine rutschige Angelegenheit.
Sanfte Anstiege und Plateaus
Der Weg steigt nur mäßig an. Immer wieder geht es über kurze Stufen auf kleine Höhenrücken, von denen wir freie Sicht ins Umland haben. Die klare Luft und das sonnige Wetter lassen die Konturen weit erkennen.
Die Strecke ist gut zu gehen, auch für unsere Jungs. Sie halten das Tempo problemlos mit. Durch die gleichmäßige Topografie ergibt sich ein Rhythmus, der kaum Pausen erzwingt. Die Höhenmeter summieren sich zwar, fallen aber durch die sanfte Verteilung kaum auf. Unterwegs treffen wir auf die unterschiedlichsten Mit-Wanderer: einige sind mit riesigen Rucksäcken unterwegs und haben wohl das Zelt oder die Ausrüstung für eine Mehrtagestour dabei. Andere haben anstelle von Rucksäcken Plastiktüten dabei. Einige tragen Wanderschuhe, andere Sneakers. Einige laufen komplett ohne Rucksack mit einer 0.5l Wasserflasche in der Hand. Die Bergrettung wird bei Wetterumschwüngen hier wohl einiges zu tun zu haben. Bitte denk immer daran, die notwendige Ausrüstung dabeizuhaben, da du dich hier in alpinem Gelände bewegst! Das Wetter kann hier oben sehr schnell umschlagen, so dass du bei unsicheren Wetterverhältnissen immer Regen- und Wärmeschutz (Handschuhe, Mütze) dabeihaben solltest. Unterwegs wirst du an einer Schutzhütte vorbeikommen (kurz vorm Ende der Wanderung), aber sonst ist der komplette Wanderweg ohne Schutzmöglichkeit und ohne Schatten.
Erste Ausblicke auf den Ringedalsvatnet
Wir gehen am Rand der Abbruchkante entlang, und plötzlich öffnet sich das ganze Panorama. Vor uns dieses tiefe, klare Blau des Ringedalsvatnet, das mit den goldenen Gräsern der Hochebene kontrastiert. Links stürzen Wasserfälle die Felsen hinunter, rechts schlängelt sich der See wie ein endloses Band durch das Tal. Es wirkt überwältigend – eine Landschaft, die man kaum in Worte fassen kann.
Die Dimensionen sind beeindruckend: mehrere Hundert Meter tiefer liegt die Wasseroberfläche, im Hintergrund ragen weitere Felsstufen auf. Der See begleitet uns nun bis zum Ziel, meist aus einer gewissen Distanz, gelegentlich mit eindrucksvollen Tiefblicken.
Am schönsten finde ich persönlich die riesigen Wollgrasfelder, die herrlich in der Sonne leuchten. Eine Freundin von mir nennt sie liebevoll „Flauschis“ und seitdem hat sich das in unseren Sprachgebrauch gemischt.
Durch das Fjell zur Trolltunga
Die Route zieht sich nun über große Felsplatten und Blockfelder. In nassen Sommern können hier noch Schneereste liegen, an diesem Tag sind die Flächen jedoch trocken und gut begehbar. Der Pfad folgt den Markierungen, weicht Felsabbrüchen aus und führt in weiten Bögen über die Hochebene. Der Himmel ist wolkenlos, die Sonne steht hoch. Wir nutzen die Gelegenheit für kurze Trinkpausen, finden aber kaum Schatten. Aber beschweren wollen wir uns über das Wetter natürlich nicht – wir hätten es nicht perfekter treffen können (wenn man sich die Fotos von anderen Wanderern anschaut, die keinen strahlendblauen Himmel hatten).
Ankunft an der Trolltunga
Nach rund 10 Kilometern erreichen wir den markanten Felsvorsprung. Die Trolltunga ragt zehn Meter weit aus der steilen Felswand. Unter uns fällt das Gestein fast 700 Meter senkrecht zum Ringedalsvatnet ab.
Mehrere Gruppen warten, um auf den Felsen zu treten. Auch wir reihen uns ein. Die Wartezeit ist überschaubar. Der Platz auf der Felszunge ist schmal, aber ausreichend für das klassische Foto. Die Perspektive ist einzigartig: Fels, Himmel und Wasser ergeben ein kontrastreiches Bild.
Abseits des Vorsprungs bietet das umliegende Plateau genug Raum, um sich niederzulassen. Wir machen eine längere Pause, essen und genießen die Aussicht. Trotz der Zahl der Besucher bleibt der Ort eindrucksvoll. Besonders empfehlenswert ist es auch, oberhalb der Trolltunga den Ausblick zu geniessen. Hier ist es etwas ruhiger und du hast einen tollen Tiefblick auf den Fjord!
Meine beiden Jungs und ich reihen uns in die Schlange ein, während mein Mann sich an eine ruhigere Stelle zurückzieht. Vor uns probiert eine Vierergruppe jede erdenkliche Pose aus, Schritt für Schritt, mit jedem einzelnen Mitglied. Zwei Drohnen kreisen minutenlang um sie herum. Es ist immer wieder erstaunlich, wie rücksichtslos einige andere Mitmenschen doch sind. Die meisten anderen sind vernünftig, lassen sich 1-2 Minuten fotografieren und machen dann Platz für den Nächsten. Auch uns wäre ein ruhiger Platz zum Sitzen und Ausblick genießen lieber – aber das Foto auf der Trolltunga gehört nun mal dazu.
Die Wartezeit zieht sich ein wenig, doch wir haben keine Eile. Das Wetter ist perfekt: strahlender Sonnenschein, trockene Felsen, klare Sicht.
Wir sehen, wie jemand einen Heiratsantrag macht, und immer wieder entstehen neue, einfallsreiche Fotoideen. Als ich schließlich selbst an der Reihe bin, setze ich mich an den Rand der Trolltunga und lasse die Beine über den Abgrund hängen. Durch die leicht ansteigende Form des Felsvorsprungs fühlt es sich für uns nicht besonders riskant an, auch wenn ein leichtes Kribbeln im Bauch bleibt.
Rückweg zum P3 Mågelitopp
Nach der Pause treten wir den Rückweg an. Der Weg ist identisch mit der Hinfahrt, doch bei trockenem Wetter lässt er sich ebenso gut bewältigen. Wir halten ein gleichmäßiges Tempo, die Jungs setzen vorne an und geben das Tempo vor.
Die Ausblicke wirken nun vertraut, dennoch sind sie auf dem Rückweg nicht weniger reizvoll. Noch einmal öffnen sich die Tiefblicke auf den Ringedalsvatnet, bevor die Route in die sanfteren Abschnitte der Hochebene übergeht.
Fazit: Trolltunga ist auch für Familien mit Teenagern machbar
Die Wanderung ist sicherlich einer der Höhepunkte jeder Norwegenreise. Die Trolltunga ist ein außergewöhnlicher Ort in Norwegen. Der Felsvorsprung hoch über dem Ringedalsvatnet bietet eine Kulisse, die man so schnell nicht vergisst. Mit P3 als Startpunkt spart man Zeit, Höhenmeter und Stress. Die 5,5 Stunden Gehzeit zeigen: Die Tour ist auch mit motivierten Teenagern machbar. Ich hätte die Wanderung auch mit unseren Jungs absolviert, wenn sie jünger gewesen wären. Der Weg ist technisch relativ einfach und hat nur wenig steile Steigungen, da er grösstenteils mit nur leichter Neigung ansteigt. Zudem ist die Wanderung trotz ihrer Länge erstaunlich abwechslungsreich!
Trotz des großen Andrangs lohnt sich die Wanderung zur Trolltunga unbedingt, wenn du in der Region unterwegs bist. Der Felsvorsprung ist ein einzigartiger Ort, den wir so bisher nirgendwo anders erlebt haben, und er wird dir noch lange in Erinnerung bleiben.
Beste Jahreszeit
Die Trolltunga ist ab Mitte Juni offiziell geöffnet, wenn die Route markiert und weitgehend schneefrei ist. Bis Mitte September sind die Bedingungen stabil, danach besteht Lawinen- und Schneerisiko.
Wir erleben die Tour bei idealem Wetter: sonnig, trocken, klare Sicht. Solche Tage sind im norwegischen Fjell selten und sollten genutzt werden. Bei Regen oder Nebel wirkt das Gelände deutlich unwirtlicher, die Felsen werden rutschig und die Orientierung schwieriger.
Benötigte Fitness – schaffe ich die Tour?
Unsere Familie ist sicherlich kein Massstab für andere Wanderer, da wir sehr viel unterwegs sind und auch alle sehr fit sind. Wir haben uns jedoch auch unsere Gedanken gemacht, ob wir die Tour schaffen würden, vor allem, da wir danach eine lange 3-Tages-Tour geplant hatten. Immer wieder las ich in anderen Blogbeiträgen und auch Seiten der Tourismusbüros, dass die Tour 10-12 Stunden dauern würde. Die längste Tour mit unseren Kindern bisher hat aber 8-9 Stunden gedauert. Ich schöpfte jedoch Hoffnung, als ich den Blogbeitrag der Fravely-Familie las, die mit ihren jüngeren Kindern (10 und 13) die Tour innerhalb von 6 Stunden geschafft haben. Somit kann ich dich beruhigen: Auch wenn du nicht supersportlich bist und normalerweise keine 20-km-Touren unternimmst, ist diese Tour doch gut machbar. Ganz unsportlich solltest du aber nicht sein und dich natürlich im Gebirge gut auskennen und die notwendige Ausrüstung dabei haben. Denn ein Spaziergang ist die Tour auf keinen Fall!
Ausrüstungsempfehlung
- Wandertaugliche Schuhe (bei uns haben Turnschuhe mit einem guten Profil ausgereicht, da wir trockenes und sonniges Wetter hatten; bei Regen oder Schnee unbedingt bergfeste Wanderschuhe mitnehmen)
- Wetterfeste Kleidung (es kann dort oben sehr frisch werden)
- Sonnenbrille & Kopfbedeckung
- Trinksystem und Proviant (es reicht, wenn jeder eine Wasserflasche mit 1 Liter Volumen dabei hat, da man das Wasser unterwegs an mehreren Orten auffüllen kann). Es gibt unterwegs keine Verpflegungsmöglichkeit/Restaurant!
- Bei Bedarf Wanderstöcke
- Kamera
- Erste-Hilfe-Set & Sonnencreme
- Bei Regen: Regenschutz für Rucksack, Regenbekleidung
Übernachtungstipps
Für die Planung deiner Trolltunga-Tour empfiehlt es sich, eine Unterkunft in der Nähe des Ausgangspunkts zu wählen. So sparst du dir lange Fahrten vor der Wanderung. Besonders praktisch sind Hotels oder Campingplätze im Ort Odda. Außerdem lassen sich in den örtlichen Supermärkten Lebensmittel und Proviant unkompliziert besorgen. Von Odda kommst du morgens in ca. 30 Minuten zum Startpunkt der Wanderung. Wenn du ohne Auto unterwegs bist, startet zudem der Shuttlebus direkt in Odda.
Campingplätze für deine Trolltunga-Wanderung
Trolltunga Camping (Odda Camping)
Direkt am See gelegen, bietet dieser Campingplatz eine idyllische Kulisse für die Übernachtung vor der Wanderung. Stellplätze auf Wiesen oder unter Bäumen schaffen eine naturnahe Atmosphäre. Der Platz ist beliebt und daher schnell ausgebucht – rechtzeitige Reservierung oder frühes Ankommen ist empfehlenswert. Hier haben wir für 2 Nächte übernachtet und können den Platz uneingeschränkt empfehlen! Duschen werden hier nicht mit Token, sondern mit Kreditkarte bezahlt.
Eikhamrane Camping
Eikhamrane besticht durch seine ruhige Lage direkt am Fjord. Von hier aus hat man einen weiten Blick aufs Wasser, und die Stimmung am Abend ist besonders entspannt. Der Platz ist kleiner und weniger frequentiert, allerdings ist die Fahrt zur Trolltunga mit etwa 30 Minuten bis zum Parkplatz P1 in Tyssedal länger.
Hildal Camping
Vor Odda aus südlicher Richtung gelegen, bietet Hildal Camping weitläufige Wiesenflächen, die viel Platz und Ruhe ermöglichen. Die Sanitäranlagen sind einfach, aber funktional. Ein besonderes Highlight: Der Vidfossen ist nur wenige Minuten entfernt und einen kurzen Abstecher wert.
Camp Lothepus (Odda Bobilcamp)
Mitten im Stadtzentrum gelegen, punktet dieser Platz durch seine praktische Nähe zur Shuttlebus-Station. Die Stellflächen sind schlicht, dafür lässt sich Grau- und Schwarzwasser entsorgen und Frischwasser tanken. Wer flexibel ist, findet hier oft auch kurzfristig noch einen freien Platz.
Die schönsten Unterkünfte für deine Trolltunga-Wanderung
Wenn du deine Norwegen-Route planst, empfiehlt es sich, eine Unterkunft in der Nähe des Wanderstarts zu wählen. So sparst du dir lange Fahrten vor der Tour. Besonders geeignet sind Hotels oder Apartments im Ort Odda, wo du dich außerdem problemlos in den Supermärkten mit Proviant versorgen kannst.
Trolltunga Hostel, Tyssedal
Die Unterkunft Trolltunga Hostel, die in Tyssedal, 13 km von Felsformation Trolltunga entfernt gelegen ist, verfügt über Übernachtungsmöglichkeiten mit einem Garten, einem kostenlosen Privatparkplatz, einer Gemeinschaftslounge und einer Terrasse. Die Unterkunft bietet eine Gemeinschaftsküche und kostenloses WLAN in der ganzen Unterkunft.
Vikinghaug Apartment, Odda
Ideal für Wanderer zur Trolltunga. Von hier hast du einen traumhaften Blick direkt auf den Sørfjord. Außerdem liegt der Folgefonna-Nationalpark mit seinen Wasserfällen in erreichbarer Nähe.
Trolltunga Odda Apartments
Zentral in Odda gelegen und besonders für Individualreisende geeignet. Mit Küche, Waschmaschine und zwei Schlafzimmern sind die Apartments auch für Freundesgruppen perfekt.
Spannende Aktivitäten rund um die Trolltunga
Neben der klassischen Wanderung gibt es rund um die Trolltunga Möglichkeiten, dein Erlebnis noch intensiver zu gestalten. Ob Abenteuer in luftiger Höhe, stille Winterpfade oder magische Nachtwanderungen – jede Option hat ihren ganz eigenen Reiz.
Geführte Nachtwanderung: Für alle, die die Trolltunga einmal unter besonderen Bedingungen erleben wollen, startet diese Tour am Mittag und führt sicher zur Felszunge. Die Abendstimmung im Bergland, das Zwielicht und die Ruhe der Natur machen die Wanderung zu einem unvergesslichen Erlebnis.
Trolltunga mit Übernachtung: Geniesse den Sonnenaufgang und -untergang an der Felszunge. Übernachtet wird in Zelten. Ein sicherlich einmaliges Erlebnis!
Klettersteig mit Trolltunga Active: Wer sich körperlich herausfordern und die Landschaft aus einer spektakulären Perspektive erleben möchte, wählt den Klettersteig. Jeder Schritt über die steilen Felsen lässt das Herz höher schlagen, während sich atemberaubende Blicke auf Fjord und Bergwelt eröffnen.
ECKDATEN
| Dauer | 5:30-7:00 Stunden |
| Länge | 20.2 km |
| Höhenunterschied | ↗ 432m ↘ 432m |
| Schwierigkeit | T2 |
| Lage | Region Hardanger, Norwegen |
| Tour durchgeführt im | Juli 2025 |
| Geeignet für Kinder | Ja, ab ca. 12 Jahren. Technisch relativ unkompliziert, aber Ausdauer notwendig! |
| Geeignet für Kinderwagen | Nein |
| Geeignet für Hunde | Ja, aber an der Leine |
| Buchempfehlung | Rother Wanderführer Norwegen Süd |